Zeitreise

des Risikofonds98

  • 12/1997: Der Anfang

    Im Dezember 1997 fing für uns alles an, zu Beginn stand dabei noch die Angst vor den "bösen" Aktien im Vordergrund. Da kam uns eine Initiative der Finanzzeitschrift "Capital" gerade richtig.

    In der Ausgabe 12/1997 der Finanzzeitschrift Capital konnten wir bei dem Börsenspiel von Capital und WISO spielend Erfahrungen an der Börse sammeln. Das Ganze ohne Risiko für das eigene Portemonnaie beim Auf und Ab der Kurse und es ließen sich außerdem noch lukrative Preise gewinnen. Der beste Teilnehmer kassierte damals 100.000 Mark in bar.

    Ok, den ersten Preis haben wir zwar nicht geholt, aber dafür wurde unsere Lust an Aktien geweckt und wir wollten unbedingt weiter machen. Eine gewisse Skepsis blieb allerdings bestehen, und so überlegten wir, wie wir das Risiko minimieren können. Es entstand die Idee zu unserem Aktienclub.

    Hier findest du den Bericht "Über uns" zum Nachlesen:
    Über uns

  • 01-04/1998: Vorbereitungen

    Bis der Gedanke zum Aktienclub umgesetzt wurde gingen dann noch einige Monate ins Land. So einfach wie gedacht war es dann jedoch nicht. Wir brauchten schließlich einen Vertrag - aber wie schreibt man so etwas? Was gehört alles in einen Gesellschaftervertrag und was ist sonst noch alles nötig?

    Fragen über Fragen, die wir uns damals gestellt haben und bei denen uns die DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.) tatkräftig unterstützte.

    Hier fanden wir einen Mustervertrag den wir für unseren Aktienclub anpassen konnten, sowie das Berechnungsverfahren für den Anteilswert.

  • 19.04.1998: Gründungsversammlung

    Endlich war es soweit und wir saßen in der Gründungsversammlung zusammen. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt und es konnte endlich losgehen.

    Die Gründungsversammlung wurde am 19. April 1998 um 20:00 Uhr in der Gaststätte Sankt Martin in Langerwehe eröffnet.

    Gründungsgesellschafter waren folgende Personen:
    Thomas Brinker
    Lothar Frauenrath
    Anton Kanehl
    Ludwig Krumpen
    Ingolf Wala
    Jürgen Ziegler
    Klaus Dieter Niechciol

    Als erstes wurde unser Gesellschaftervertrag durchgesprochen, den Du auch auf unserer Website nachlesen kannst, falls Du einen Tipp für Deinen eigenen Aktienclub brauchst. Nachdem alle Punkte durchgesprochen waren und wir uns über alles einig waren, suchten wir einen Namen für unseren Aktienclub. Wie ihr an unserer Website erkennt könnt, haben wir uns für den Namen "Risikofonds98" entschieden.

    Die erste Bank, die uns damals als Aktienclub aufgenommen hat, war die "Comdirect Bank". Als Startguthaben musste jeder Gesellschafter 200,- DM einzahlen und als monatliche Zahlung kamen dann 50,- DM hinzu.

    Unser erster Geschäftsführer war Ludwig Krumpen, der die Geschicke des Risikofonds98 ein wenig lenken sollte. Sein Stellvertreter war Jürgen Ziegler und der Schatzmeister Thomas Brinker. Nach drei Stunden war die erste Versammlung des Risikofonds98 beendet.

  • 15.06.1998: Unsere erste Aktie

    Von unserem Starguthaben kauften wir am 15. Juni 1998 unsere erste Aktie. Damals noch ohne besondere Versammlung, weil wir alles Arbeitskollegen waren, was aber in Zukunft dann nicht mehr so bleiben sollte.

    Unserer erste Aktie:
    33 Stück ENDESA zu je 39,50 DM. ENDESA ist ein Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Madrid, Spanien.

    Am 10. September 1998 kauften wir dann Aktien von Lufthansa und waren somit schon im Besitz von zwei Aktien, HURRA.

  • Anfang 1999: Der Euro kommt bei den Aktien

    Mit Beginn des Jahres 1999 kommt eine Änderung auf uns zu, die Umstellung des Währungssystems beim Aktienhandel. Das Währungssystem für Aktien wird in Deutschland von der DM auf den »€ - EURO« umgestellt. Der An- bzw. Verkauf einer Aktie erfolgt in € und nicht mehr in DM, auch der Nennwert einer Aktie wird auf den € umgestellt.

  • 01.01.1999: neuer Gesellschafter

    Unser Aktienclub traf auf Interesse bei anderen. Am 01. Januar 1999 bekamen wir den ersten neuen Gesellschafter.

    Michael Gareis wurde somit der 8. Gesellschafter des Risikofonds98.

  • 07.1999: Neuer Markt

    Am 1. Juli 1999 wurde der Nemax 50 eingeführt. Er bestand aus den 50 nach Marktkapitalisierung und Börsenumsätzen größten Titeln.

    Zuvor wurde am 10. März 1997 der Neue Markt ins Leben gerufen. Zunächst war die Skepsis groß. Das Segment startete mit lediglich zwei Unternehmen, und davon war nur eines neu an der Börse, der Telekommunikationsanbieter Mobilcom, der sich anschickte, dem Ex-Monopolisten Deutsche Telekom mit Call-by-call-Tarifen Konkurrenz zu machen. Es entstand der NEMAX.

    Die Aktionärszahl in Deutschland stieg in dieser Zeit sprunghaft an: von 5,6 Millionen im Jahr 1997 auf einen Rekordstand von fast 12,9 Millionen nach der Jahrtausendwende.

    Auf Grund von Skandalen und des starken Kursverfalls beim NEMAX50 wurde dieser am 5. Juni 2003 geschlossen.

  • 29.02.2000: Erste Änderung des Gesellschaftervertrags

    Aufgrund des guten Verlaufes unseres Aktienclubs, wollte der ein oder andere Gesellschafter gerne eine höhere monatliche Einzahlung durchführen, was bis dahin wegen unseres Vertrags nicht möglich war.

    Dies wurde dann am 29. Februar 2000 geändert. Ab diesem Tag durfte jeder Gesellschafter einen Mindestbeitrag von 30,- Euro oder ein Mehrfaches hiervon - höchstens jedoch 300,- Euro - auf das Verrechnungskonto der Gesellschaft einzahlen.

  • 04.2000: Kontowechsel von der Comdirect zur Citibank

    Da es bei der Comdirect nicht möglich ist, ein Konto als Aktienclub zu führen, entschlossen wir uns zur Citbank zu wechseln. So lief das Konto nicht mehr namensbezogen, sondern als Gesellschaftskonto des Risikofonds98, auf das auch zwei Gesellschafter gleichzeitig Zugriff haben.

  • 05.2000: Einbruch des Neuen Marktes

    Als der Neue Markt zur puren Geldvernichtung wurde...

    Die Goldgräberstimmung währte jedoch nur kurz:
    In den Jahren 2000/2001 endete der sogenannte Neue Markt als Kapitalvernichtungsmaschine. Hochgejubelte Internetfirmen floppten, Milliarden wurden verbrannt. Aufgeblasene Bilanzen, Insiderhandel, Kursbetrug – schon bald nach seiner Eröffnung im März 1997 war der Neue Markt als „Zockermarkt“ verrufen.

    Wir hatten uns zum Glück nicht an diesen Aktien beteiligt, verloren in der Zeit aber ebenfalls sehr viel Geld. Der erste Schock für uns als Risikofonds98! Unsere Anteilswerte verloren damals bis zu 50% und der ein oder andere bekam Schweißperlen auf seiner Stirn. Zum Glück haben wir in dieser Zeit nicht (wie so viele andere) die Lust an Aktien verloren, sondern investierten weiter. Aus heutiger Sicht eine gute Entscheidung.

  • 05.08.2000: Wir sind jetzt Online

    Endlich ist es soweit, der Risikofonds98 ist mit seiner ersten Website online. Alles in sehr viel Handarbeit, aber die Anfänge sind getan. Die Website hatte für uns viele Vorteile, weil vor allem die Abrechnungen jetzt online erschienen und nicht mehr per Post verschickt werden mussten.

  • 26.09.2000: Besuch der Börse in Frankfurt.

    Da wir uns nicht nur zu Gesellschafterversammlungen treffen wollten, sondern auch andere Aktivitäten rund um das Aktien geschehen durchführen wollten, entstand der Gedanke die Deutsche Börse in Frankfurt zu besuchen. Am 26.09.2000 setzten wir diesen Gedanken in die Tat um.

    Den Bericht zu diesem Besuch könnt ihr hier nachlesen:
    Besuch in Frankfurt

  • 01.12.2000: Wir werden immer mehr

    Trotz der Turbulenzen am Aktienmarkt gab es immer noch großes Interesse an unseren Aktienclub. Am 01.12.2000 kam der nächste Gesellschafter hinzu.

    Wir begrüßten Jürgen Weinberg ganz herzlich bei uns im Risikofonds98.

  • 11.09.2001: Anschläge auf das World Trade Center

    Am 11.09.2001 stehen die Finanzmärkte unter Schock, die Terroranschläge treffen das Herz der wichtigsten Finanzmetropole der Welt. Die New Yorker Börse blieb nach dem Anschlag vier Handelstage geschlossen. Und trotz aller Durchhalteparolen von Notenbanken und Politikern stürzt der Dow Jones allein am ersten Handelstag nach der Pause um 7,07 Prozent auf einen Tagesendstand von 8921 Punkten. Am 19.09.2001 können die Börsianer den weiteren Sturz des Dow Jones nicht verhindern und er fällt weiter auf 8759 Punkte.

    Dieses furchtbare Ereignis sorgte auch bei uns für Entsetzen und Trauer um all die Menschen, die an diesem Tage dem Terror zum Opfer fielen. Als die entführten Flugzeuge am 11. September 2001 die Türme des World Trade Center trafen, verloren rund 3.000 Menschen ihr Leben.

  • 31.12.2001: Ein Gründungsmitglied verlässt uns

    Leider hat uns zum 31.12.2001 ein Gründungsmitglied verlassen, Anton Kanehl. Anton Kanehl ging in den wohlverdienten Vorruhestand und entschloss sich leider auch dazu, aus dem Risikofonds98 auszutreten.

  • 01.01.2002: Der Euro kommt als Bargeld

    Schon seit dem 1. Januar 1999 war der Euro Buchgeld. Drei Jahre später, am 1. Januar 2002, wurde er auch als Bargeld eingeführt und löste damit die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Als am 17. Dezember 2001 die ersten Euro-Starterkits ausgegeben wurden, kam es in den Banken zu einem riesigen Ansturm. „Mark – äh, Euro“. Dieser Versprecher hielt sich sehr lange ... Der fixe Wechselkurs, mit dem die Deutsche Bundesbank den Übergang von der Deutschen Mark zum Euro einleitete, lautete: 1 Euro = 1,95583 DEM.

    Dies hatte folgende Auswirkung auf unseren Vertrag: Der Eintrittsbeitrag betrug ab sofort einmalig 102,26 Euro und nicht mehr 200,- DM. Neue Gesellschafter wundern sich immer über diesen krummen Betrag von 102,26 Euro, dies ist der Hintergrund dafür. 200,- DM / 1,95583 DEM = 102,26 Euro.

  • 03.2003: Uns wurde von der Citibank gekündigt

    Zum 15.04.2003 wird unsere Bankverbindung bei der Citibank gekündigt.

    Nach Rückfrage bei der Citibank wurde uns der Grund für unsere Kündigung mitgeteilt: Anfang des Jahres 2003 wurde die Citibank Deutschland durch die Revisionsabteilung der Citibank Amerika geprüft, wobei die Konten der Aktienclubs auffielen. Da die Citibank in Deutschland eine reine Privatkundenbank ist, steht unser Aktienclub in Konflikt mit den Geschäftsbedingungen der Citibank Privatkunden und unser Konto musste von Seiten der Citibank Amerika kurzfristig aufgelöst werden.

    Jetzt hieß es schnellstmöglich eine neue Bank zu finden.

  • 03.2003: Im Schatten des Irakkrieges

    "Kaufen, wenn die Kanonen donnern", lautet eine Börsenweisheit aus dem vergangenen Jahrhundert. Das stimmte in diesem Krieg nur zum Teil, weil zunächst die Kurse auf ein historisches Tief vielen. Doch plötzlich fast unbemerkt von der Mehrheit der Anleger bahnte sich auf den Märkten eine neue Langzeithausse an (Der Begriff Bullenmarkt oder Hausse steht an der Börse für anhaltend steigende Kurse, Bärenmarkt oder Baisse hingegen für anhaltend sinkende Kurse). So erwiesen sich die Tiefstkurse des Dax im Vorfeld des Irakkrieges - im Nachhinein - als der beste Einstiegszeitpunkt des noch jungen Jahrtausends.

  • 20.03.2003: unsere neue Bank ist die Postbank Easytrade

    Anfang April 2003 wurden unsere Wertpapiere von der Citibank zur Postbank Easytrade übertragen. Das Konto bei der Citibank wurde zum 03.04.2003 gelöscht.

    Leider erging es nicht nur uns so mit der Kündigung des Bankkontos bei der Bank. In den folgenden Monaten kündigten auch alle anderen Banken die Konten der verschiedenen Aktienclubs. Grund hierfür war wohl der hohe Arbeits- und somit Kostenaufwand für die Banken, einen solchen Aktienclub zu führen.

    Heute gibt es nur noch eine Bank, die Aktienclubs aufnimmt, die sbroker.de.

    Zum Glück hatten wir unser neues Konto bei der Postbank Easytrade eröffnet, die uns nicht kündigte. Wir werden als Bestandskunden geduldet und sind dafür wirklich sehr dankbar.

  • 31.12.2003: Lothar Frauenrath verlässt uns

    Leider verließ uns zum 31.12.2003 das zweite Gründungsmitglied des Risikofonds98, Lothar Frauenrath. Auf den traurigen Hintergrund seines Ausscheidens möchte ich hier nicht weiter eingehen. Eine weitere Rolle spielten aber auch die fallenden Kurse und der Vertrauensverlust in die Börse.

  • 08.2004: Es kommen neue Gesellschafter hinzu

    Trotz der ganzen Turbulenzen auf dem Aktienmarkt, gab es immer noch Interesse an unserem Aktienclub. Klaus Grubert trat uns als neuer Gesellschafter bei und freut sich auf die niedrigen Einstandskurse beim Risikofonds98.

    Aber auch die anderen Gesellschafter haben ihre Lehren aus den turbulenten Tagen an der Börse gezogen. Viele sind sehr viel gelassener geworden und sehen die fallenden Börsen ehrr als Einstiegsgrund zum Nachkaufen von Aktien, denn als Grund, panisch gute Aktien zu verkaufen und so durch überstürztes Handeln vom nächsten Aufschwung nicht zu profitieren. Der nächste Crash kommt bestimmt, und da heißt es dann wieder nachkaufen und sich daran erfreuen, wenn es wieder aufwärts geht.

    Dafür sollte man natürlich Zeit haben im Aktienhandel, auf gute Aktientittel setzen und mit Geld arbeiten, das nicht kurzfristig wieder benötigt wird.

  • 26.12.2004: Tsunami kostet Tausende das Leben

    Die Jahrtausend-Katastrophe brachte rund 230.000 Menschen den Tod. Eine gigantische Wasserwand erhebt sich am zweiten Weihnachtstag 2004 aus dem Indischen Ozean. Bis zu sechs Tsunamis, viele Meter hoch, schlagen an Land. Die Wellen vernichten Häuser, Dörfer, Städte. In Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien werden ganze Landstriche verwüstet. Sogar im mehr als 6.400 Kilometer entfernten Ostafrika werden rund 200 Menschen vom Wasser getötet.

  • 29.04.2005: Angriff auf unserer Konto

    Am 29.04.2005 kam es zu einem unerlaubten Zugriff auf unser Gemeinschaftskonto bei der Postbank durch die "NETDEBIT.DE". Die "NETDEBIT.DE" buchte direkt von unserem Gemeinschaftskonto 120,- Euro ab !!! Dies sollte so gar nicht möglich sein , da Abbuchungen nur auf ein Referenzkonto erfolgen können. Wie dies geschehen konnte, konnte uns die Postbank nicht erklären. Der Fall wurde von der Postbank natürlich verfolgt.

    Am 10.06.2005 wurden uns die 120,- Euro durch die Postbank wieder gutgeschrieben. Wie dies aber geschehen konnte, wurde uns von der Postbank nicht mitgeteilt.

  • 07.07.2005: Es gibt uns schon 5 Jahre

    Zum 5 jährigen Bestehen des Risikofonds98 gehen wir gemeinsam Kegeln. Bei Gründung des Aktienclub hätten wir nicht gedacht, dass wir so lange durchhalten werden. In den ersten 5 Jahren hatte sich wirklich schon einiges getan, nicht nur an der Börse. Die ersten Jahre an der Börse lehrten uns schon einiges, vor allem Gelassenheit und Ruhe. Also weiter geht es und mal schauen was noch alles auf uns zukommt.

    Im Moment sind wir 11 Gesellschafter, die sich an der Börse versuchen.

  • 31.12.2006: Ludwig Krumpen verlässt uns

    Leider verlässt uns unser Geschäftsführer Ludwig Krumpen zum 31.12.2006.

    Ludwig zieht damit die Konsequenzen aus der geringen Beteiligung bei unseren Gesellschafterversammlungen. Leider ist es so, wie in fast jeden Verein oder Klub, es gibt die, die etwas tun und die, die einfach nur dabei sind. Leider merkt man dies besonders auf den Versammlungen, an denen kaum jemand teilnimmt. Die Anwesenheit von 3 bis 5 von 11 Gesellschaftern ist fast normal und natürlich viel zu gering. So sind Entscheidungen schwierig zu treffen und Ludwig Krumpen möchte so nicht mehr weiter machen.

    Leider verlässt uns damit wieder ein Gründungsmitglied.

  • 01.2007: Hallo Rudi

    Zum Glück kommt aber auch wieder ein neuer Gesellschafter hinzu. Wir begrüßen Rudi Havertz bei uns.

  • 30.04.2007: Thomas Brinker verlässt uns

    Aus Gründen die wirklich nicht so schön sind, verlässt uns jetzt Thomas Brinker, Zu dieser Zeit läuft nämlich seine Scheidung und bereitet besonders ihm, aber auch dem Risikofonds98 seine Probleme. Da seine Ex-Frau um den Risikofonds98 weiß, bekommen natürlich auch wir Post von ihrem Rechtsanwalt mit der Bitte um Offenlegung des Guthabens von Thomas Brinker. Zum Glück ist diese schwierige Zeit für Thomas schon lange vorbei und er hat inzwischen wieder sein Glück gefunden.

    Das 4. Gründungsmitglied hat uns somit verlassen.

    Da Thomas mit Jürgen Ziegler die Abrechnungen und die Kontoführungen macht, müssen wir uns um einen Nachfolger bemühen. Michael Gareis tritt in seine Fußstapfen und übernimmt diese Aufgaben.

  • 08.2007: Die Finanzkrise / Immobilienkrise beginnt

    Die Finanzkrise ab 2007 war eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab 2007, die im Sommer 2007 in der US-Immobilienkrise als Subprimekrise begann. Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA. Als Beginn der Finanzkrise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankfinanzkredite sprunghaft an.

  • 07.08.2007: Zusatzzahlungen sind möglich

    Jeder Gesellschafter hat ab dem 07.08.2007 die Möglichkeit, eine Zusatzzahlung in Höhe von 5000,- Euro für das Kalenderjahr zu tätigen.

  • 07.2008: Der DAX wird 20 Jahre

    Der Deutsche Aktienindex DAX bildet das Segment der 30 größten deutschen Unternehmen ab und startete als Auswahlindex am 1. Juli 1988.

    Als erster Schlusskurs standen noch 1.164 Punkte an der Kurstafel und erst nach fünf Jahren wurde die Marke von 2.000 Punkten überwunden. Bis 1997 verdoppelten sich die Notierungen auf über 4.000 Punkte und der Börsengang der Deutschen Telekom im Jahr 1996 sorgte für eine Anleger-Euphorie, die den DAX bis auf 8.136 Punkte im Frühjahr 2000 ansteigen ließ.

    Seit der Einführung des DAX sind zahlreiche Anpassungen an der Zusammensetzung vorgenommen worden. Die Anpassungen erfolgen vierteljährlich nach der Überprüfung der Index-Werte durch den Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse. Zum Start gehörten noch Industriewerte wie Degussa und Deutsche Babcock oder Hoechst zur Auswahl. Nur noch genau die Hälfte der Unternehmen der ersten Stunde ist aktuell dabei.

  • 14.09.2008: Pleite von Lehman Brothers

    Am 14. September ist die US-Investmentbank Lehman Brothers pleite. Die Finanzkrise ist in vollem Gange und die Börsenwerte fallen immer tiefer und tiefer. Die Meldungen überschlagen sich, wie in den nächsten Punkten zu lesen.

    Der Rivale Merrill Lynch schlüpft in letzter Minute unter das rettende Dach der Bank of America.
    Die großen Notenbanken öffnen die Geldschleusen und schießen Milliarden in den Geldmarkt.
    Mit einem Notkredit über 85 Milliarden Dollar greift der US-Staat dem Versicherer AIG unter die Arme. Der Branchenführer wird quasi verstaatlicht.
    Eine Gruppe deutscher Banken und der Bund sichern vorerst das Überleben der HRE, deren Aktien um 74% auf 3,52 Euro abstürzen.

  • 01.01.2009: Die Abgeltungssteuer kommt

    Mit der Einführung der Abgeltungssteuer müssen Anleger auf alle Kapitalerträge wie Dividenden, Zinsen oder Kursgewinnen Abgeltungssteuer in folgender Höhe entrichten:
    25% Abgeltungssteuer
    1,375% Solidaritätszuschlag

    Daraus resultiert folgende Abgeltungssteuer:
    26,375% ohne Kirchensteuer
    ca. 28% inkl. Kirchensteuer

    Diese Steuer betraf natürlich auch die Aktienclubs, für die es jetzt noch schwieriger würde, ihre Gewinne und Verluste für das Finanzamt zu bestimmen. Dies muss schließlich für jeden Gesellschafter persönlich geschehen, der dann wieder seine Ansprüche geltend machen kann. Da dies einen enormen Aufwand für die einzelnen Aktienclubs bedeutet, sterben leider immer mehr Aktienclubs. Die Kultur des Aktienclubs geht verloren. Auch für uns hatte das wieder einmal Änderungen zur Folge und der Gesellschaftervertrag musste angepasst werden.

    Ein Beispiel für einen Aktienclub:
    http://www.0711-aktienclub.de/liquidierung.htm

  • 2009: Die Immobilienkrise in den USA

    Als Auslöser der Finanzkrise gilt das Platzen der Immobilienblase in den USA. Immer mehr Amerikaner mit einem geringen Einkommen erhielten einen Kredit zum Kauf eines Hauses. Im Extremfall hatten die amerikanischen Häuslebauer nicht einmal einen Job und auch sonst keinen Besitz, um den Kredit abzusichern. Für die Hausbesitzer war da noch alles in Ordnung. Solange die Häuserpreise stiegen, konnten die Menschen auch mit neuen Krediten ihre alten Hypotheken abbezahlen. Oft nahmen sie nicht wahr, dass im Vertrag ein flexibler Zinssatz vereinbart war, der zuerst tief angesetzt war und im Verlauf immer weiter anstieg. Als die amerikanischen Leitzinsen wieder stiegen, fielen die Häuserpreise und der Traum vom eigenen Haus löste sich in Luft auf. Bereits Ende 2006 konnten viele Amerikaner, die sich ein Eigenheim auf Pump gekauft hatten, ihre Raten nicht mehr bezahlen. Die Immobilien mussten zwangsversteigert werden.

  • 06.03.2009: DAX auf Tiefstkurs

    Am 06.03.2009 erreicht der DAX sein Viereinhalb-Jahres-Tief und liegt jetzt nur noch bei 3666 Punkten.

  • 2010: Die Eurokrise

    Die nächste Krise wartet bereits auf uns, die Eurokrise.

    Bei der sogenannten Eurokrise handelt es sich um eine Mischung verschiedener Probleme, welche die Staaten der Europäischen Union betreffen. Die Eurokrise vereint Aspekte einer Bankenkrise ebenso wie einer Staatsschuldenkrise, einer Währungskrise und einer Finanzkrise. Ein wichtiger Bestandteil des Krisenkomplexes ist die hohe Verschuldung einiger Staaten der Eurozone, welche sich negativ auf die Stabilität des Euro als Währung auswirkt. Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sind oder waren auf die Unterstützung anderer Euro-Länder, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds angewiesen.

  • 03.2010: Neuer Gesellschafter

    Trotz der ganzen Krisen, an die wir uns schon gewöhnt haben, gibt es immer noch Interessierte, die sich an Aktien versuchen wollen. Wir begrüßen unseren neuen Gesellschafter Bruno Kruschinski.

  • 11.03.2011: Katastrophe in Japan 2011

    Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans überflutete am 11. März 2011 ein Tsunami weite Teile der Nordostküste. Die Wassermassen rissen fast 20.000 Men­schen in den Tod. Im Atomkraftwerk Fuku­shima Daiichi kam es zum Super-GAU; die Region um die Unglücks­­reaktoren musste evakuiert werden.

  • 03.2012: Unser Website wird moderner

    Unsere Website wird moderner und die Programmiersprache PHP hält Einzug. Bisher mussten die Aktienkurse auf unserer Website immer von Hand aktualisiert werden, das passiert jetzt alles automatisch. Die Aktienkurse werden jetzt über die Website Yahoo Finanzen ausgelesen und unter "Depot" zur Anzeige gebracht.

    Bei der Programmierung hat mir eine Website ganz besonders geholfen. Wer also auch Interesse an dieser Programmierung hat, sollte unbedingt hier vorbei schauen: Thomas Belsers.

    Durch die Möglichkeit die aktuellen Aktienkurse bei Yahoo Finanzen auslesen zu können, wurde auch die Darstellung des Anteilswertes auf der Startseite möglich. Somit wird unsere Seite immer informativer.

    Auch für das Smartphone gibt es nun die Möglichkeit, sich immer unsere aktuellen Kurse anzeigen zu lassen.

  • 01.04.12: Wieder ein neuer Gesellschafter

    Hallo Hans-Jacob Zander und viel Erfolg !

  • 01.08.2012: Der 12. Gesellschafter

    Am 01.08.2012 wurden wir dann 12, wir wachsen immer weiter. Alexander Miller ist unser neuer Gesellschafter.

  • 06.2013: Wer ist haftbar in einem Aktienclub

    Immer wieder kommt die Frage auf, wer ist in einem Aktienclub eigentlich haftbar, wenn zum Beispiel Geld veruntreut wird ? Auch wir stellten uns wieder dieser Frage und möchten sie an dieser Stelle beantworten.
    Da der Risikofonds98 eine GbR ist, sieht die Haftung wie folgt aus:

    Alle Gesellschafter einer GbR haften grundsätzlich gesamtschuldnerisch. Im Außenverhältnis haftet demzufolge jeder Gesellschafter einzeln für alle Verbindlichkeiten der GbR, ggf. auch mit seinem Privatvermögen. Im Innenverhältnis kann u.U. ein Regressanspruch gegen Mitgesellschafter bestehen, der aber im Außenverhältnis keine schuldbefreiende Wirkung entfaltet.

    Diese Haftung kann seit einem Urteil des BGH von 1999 nicht mehr durch einen Rechtsformzusatz ausgeschlossen werden.

    Geregelt ist das Ganze im BGB-II-Bürgerliches Gesetzbuch 2.Buch (§§ 705-740).

  • 08.2013: Wir im "Stuttgarter Aktienbrief"

    In der Ausgabe 11/2013 des "Stuttgarter Aktienbrief" wurde ein Depotcheck des Risikofonds98 durchgeführt.

    Kurze Zeit zuvor haben wir einfach den "Stuttgarter Aktienbrief" angeschrieben und gefragt, ob Interesse bestünde, einen Bericht über uns zu schreiben. Da Aktienclubs nicht mehr so oft zu finden sind in Deutschland, reagierte der "Stuttgarter Aktienbrief" sehr positiv. Nach einem Telefonat und einigen Mails wurde ein Bericht über uns in der Ausgabe 11/2013 veröffentlicht.

    Ihr könnt diesen Bericht hier nachlesen: Depotcheck

  • 31.03.2015: BaFin und Investmentclubs

    Eine ebenfalls interessante Frage besteht darin, welche Voraussetzungen für einen Investmentclub von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gefordert werden.

    So werden die Voraussetzungen eines Investmentclubs von der Bankenaufsicht BaFin definiert. Die maximale Anzahl der Personen in einem Investmentclub beträgt 50 und die maximale Einlage im Investmentclub darf 500.000,00 Euro nicht überschreiten. Zusätzlich darf an die Geschäftsführung keine Vergütung ausgezahlt werden.

    Das komplette Merkblatt der BaFin findet ihr hier: Merkblatt

    Da haben wir noch ein wenig Platz und können noch den einen oder anderen Gesellschafter aufnehmen.

  • 12.2015: Provider wechsel

    Wegen massiver Probleme mit unserem alten Provider haben wir uns einen neuen Provider gesucht und gefunden. Wie sind jetzt bei "all-inkl.com", die wirklich einen tollen Service, mit allem Drum und Dran bieten. Also wir können all-inkl.com nur empfehlen.

  • 01.02.2016: Die IBAN wird zur Pflicht

    Die IBAN wurde entwickelt, um die Zahlungsverkehrssysteme der einzelnen Länder einheitlicher zu gestalten. Die internationale Standardisierung der Struktur aus Prüf- und Kontodaten (Bankidentifikation plus Kontoidentifikation) soll Integrations- und Automatisierungspotenziale für den Datenaustausch zwischen Banken verschiedener Länder erschließen.

    Zum 1. Februar 2016 ersetzte die IBAN in der EU die bestehenden nationalen Kontonummern bei Überweisungen.

  • 03.2016: Responsives Design unserer Website

    Endlich haben auch wir ein Responsives Design für unsere Website. Da die Tablet- und Smartphonenutzung immer weiter zunimmt, muss sich eine Website diesen Gegebenheiten anpassen können, um immer gut lesbar zu sein. Dies geschieht heute durch sogenannten Responsive Designs, die sich automatisch an diese Gegebenheiten anpassen.
    Wir nutzen das Responsive Design "Skew Pro v2 von KARO".

  • 22.03.2016: Flexible Einzahlungen möglich

    Um unseren Aktienclub noch flexibler zu machen, haben wir erneut eine Änderung vorgenommen. Bislang konnten die Einzahlungen beim Risikofonds98 nur in 30,- Euro Schritten gesteigert werden. Dies erschien uns mittlerweile zu unflexibel und so änderten wir dies. Seit dem 22.03.2016 können die Einzahlungen nun in 10,- Euro Schritten gesteigert werden, was vielen Gesellschaftern entgegen kommt. Diese Änderung wurde von vielen gut angenommen und die monatlichen Zahlungen wurden entsprechend angepasst. Diese Änderungen kommen also allen entgegen, dem einzelnen Gesellschafter und dem Aktienclub. Der Aktienclub hat nun höhere monatliche Einzahlungen und die Gesellschafter können die Einzahlungen besser ihren finanziellen Möglichkeiten anpassen.

    Aber es wurde auch noch eine weitere Änderung durchgeführt: Wegen des großen Interesses an unserem Aktienclub wurde die maximale Anzahl der Gesellschafter von 15 auf 20 erhöht. Dadurch wird die Arbeit für den Schatzmeister immer größer, aber es macht natürlich auch Spaß zu sehen, dass so großes Interesse an uns besteht.

  • 11.07.2016: Portrait von Börse ARD

    Im Juli haben wir eine Email von Bettina Seidl von der "Börse ARD" mit einer Interviewanfrage erhalten. Zunächst dachten wir, das sei bestimmt ein Fake, was aber nicht der Fall war. Die Börse ARD interessierte sich für Aktienclubs und berichtet auf ihrer Seite über diese Clubs und jetzt auch über uns.

    Nach einigen Emails und Telefonaten entstand so das "Porträt von Bettina Seidl der Börse ARD".

    Das komplette Interview könnt ihr hier im Original nachlesen: Porträt von Börse ARD

    Die Seite der ARD ist auch so zu empfehlen, hier findet mal einfach tolle Informationen zum Börsen geschehen. Also immer wieder einen Klick wert: boerse.ard

  • 13.10.2016: Erhöhung der Gesellschafteranzahl

    Das Interesse am Risikofonds98 steigt immer weiter, was uns sehr freut. Da wir die maximale Anzahl von 20 Gesellschaftern recht schnell erreicht haben und weitere Anfragen hatten, entschlossen wir uns, die maximale Anzahl an Gesellschaftern nochmals zu erhöhen und zwar von 20 auf 25. Hier soll jetzt aber wirklich Ende sein, da das Erstellen der Abrechnungen nun immer länger dauert und das Pflegen der Website auch immer mehr Aufwand mit sich bringt.

  • 11.2016: NewYork

    NewYork, die Stadt, die man auch als Börsianer gesehen haben muss. Nach hier treibt es zwei Gesellschafter des Risikofonds98, die eine faszinierende Stadt erleben. Unendlich viel gibt es zu sehen, was aber keinesfalls fehlen darf, ist natürlich die "Wall Street". Die Wall Street befindet sich im Stadtbezirk Manhattan, in der sich zahlreiche Kreditinstitute und die weltgrößte Wertpapierbörse, die New York Stock Exchange, befinden. Der "Charging Bull" im Bowling-Green-Park, direkt in der Nähe der Wall Street, steht hier als Zeichen für den Optimismus der Börse.

    Den kompletten Bericht über NewYork, mit vielen Bildern, findet ihr hier: NewYork.

  • 01.02.2017: Mitglied in der DSW

    Seit dem 01.02.2017 sind wir Mitglied in der DSW. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. (DSW) ist mit rund 30.000 Mitgliedern die größte deutsche Aktionärsvereinigung. Sie ist außerdem Dachverband von rund 7.000 Investmentclubs in Deutschland. Hier erhielten wir viel Hilfe und Anregungen zur Gründung unseres Aktienclub. Durch den Beitritt in die DSW erhalten wir Unterstützung bei Rechtsfragen und eine wöchentlich erscheinende Fachzeitschrift, die Focus-Money.

  • 03.2017: Abrechnungen automatisiert

    Im März 2017 hat sich wieder etwas auf unserer Website getan. Die monatlichen Abrechnungen für jeden Gesellschafter werden jetzt immer am 01. des Monats automatisch generiert. Dadurch wird der Aufwand für den Schatzmeister sehr viel geringer und Fehler sind auch fast auszuschließen. Es ist nur noch eine Gegenkontrolle der Abrechnungen nötig und wenn alles korrekt ist, dann werden sie mit einem Knopfdruck freigegeben und direkt für jeden Gesellschafter online.

    Das Ganze wurde wieder in PHP programmiert und war auch nicht ganz einfach, aber es hat sich gelohnt. Es stecken viele Stunden an Programmierung hinter der Seite des Risikofonds98. Dieser Aufwand ist vielleicht nicht jedem so bewusst, hat sich aber gelohnt und Spaß gemacht.

  • 07.07.2017: Die Brauhaustour

    Unter dem Motto "Wir können nicht nur in Aktien, auch in Kölsch !", startete am 07.07.2017 unsere Brauhaustour nach Köln. Ein wirklich gelungener Tag, der uns allen sehr viel Freude bereitete. Wir wollen uns ja nicht nur immer dem trockenem Thema der Aktien widmen, sondern auch gerne das ganze mal auflockern.

    Den ganzen Bericht zur Brauhaustour (mit vielen Bildern) findet ihr hier: Brauhaustour Köln

    Auf der Tour wurde auch beschlossen, dass wir unsere maximale Anzahl an Gesellschaftern erneut steigern, weil es noch weitere Interessen gibt. Also haben wir nun die maximale Anzahl an Gesellschafter von 25 auf 30 erhöht. Dies sollte nun aber wirklich die letzte Erhöhung sein.

    Immerhin werden wir durch diese Erhöhung kurzfristig auf 28 Gesellschafter anwachsen.

    13 Gesellschafter bei der Brauhaustour
  • 10.08.2017: SSL Verschlüsselung

    Unsere Website ist jetzt SSL verschlüsselt.
    Dies ist laut Gesetzgeber so vorgeschrieben, sobald sich Kontaktformulare auf der Website befinden oder Zugangsdaten eingeben werden müssen. Die Übertragung der Zugangsdaten oder die Übertragung der Eingabedaten des Kontaktformular, müssen auf dem Weg zwischen heimischem PC und dem Website Server verschlüsselt sein, damit diese Daten nicht von Fremden abgegriffen werden können. Dies ist nun gegeben und wir sind somit vor dem Gesetzgeber rechtssicher und müssen keine Abmahnung fürchten.

  • 06.11.2017: Kurswerte von ARIVA

    Am 02.11.2017 hat Yahoo leider seine Schnittstelle zur Kursabfrage von Aktienwerten eingestellt, was uns zur Suche nach einen neuen Anbieter zwang.
    Mit ARIVA haben wir einen neuen Anbieter gefunden, bei dem wir die aktuellen Kurswerte abfragen können und auf unserer Website darstellen können.
    Am 06.11.2017 wurden alle Seiten, die die Kurswerte von Yahoo nutzten, auf die Kurswerte von ARIVA umgestellt

  • 31.12.2017: Der DAX wird 30 Jahre

    Erfolgreich über 30 Jahre:
    Fast wäre es ein Küsschen geworden. Als man bei der deutschen Börse vor 30 Jahren über einen Namen für den neuen Aktienindex nachdachte, kam man zunächst auf Kiss – eine Abkürzung für Kursinformationssystem. Als das die Briten hörten, machten sie sich prompt lustig über die Deutschen und ihren „Kuss-Index“. Deshalb musste ein anderer Name her, weshalb wir heute vom Deutschen Aktienindex DAX sprechen.

    Seit Ende 1987 hat er von 1 000 auf 13 000 Punkte zugelegt. Der Performanceindex zeigt: Trotz aller Aufs und Abs lohnt es sich, langfristig in deutsche Aktien zu investieren.
    Der deutsche Leitindex, startete am 1. Juli 1988. Auf 1 000 Punkte wurde der Aktienindex bereits per 31. Dezember 1987 normiert.

    Performancetreiber Dividenden:
    "Aktien sind langfristig die ertragreichste Assetklasse", stellt Top-Investor David F. Swensen fest, der den Yale-Stiftungsfonds lenkt. Dies zeigt auch die Dax-Bilanz über 30 Jahre. Dabei profitiert das deutsche Börsenbarometer von seiner Konstruktion als Performanceindex. Der Dax wird also so berechnet, dass die Dividendenzuflüsse der einzelnen Indexmitglieder reinvestiert werden. Und was Dividenden und Bezugsrechte bei Kapitalerhöhungen über die Jahre ausmachen, ist immens. So liegt der Kurs-Dax, der allein die Kurse der Dax-Werte abbildet und der ebenfalls Ende 1987 mit 1 000 Punkten startete, aktuell gerade bei knapp 6 200 Zählern. Dies ist weniger als die Hälfte des Stands des Performance-Dax. Oder andersherum: Die Dividenden nebst ihrer Wiederanlage machen mehr als die Hälfte der langfristigen Wertentwicklung des Dax aus.

  • 03.01.2018: LEI-Code gefragt

    Neuerdings werden Investmentclubs nach ihrem LEI-Code gefragt. Diese 20-stellige alphanumerische Kombination verlangt die Finanzaufsichtsbehörden vom Jahr 2018 an, um Finanztransaktionen den institutionellen Anlegern eindeutig zuordnen zu können. Dazu werden auch Investmentclubs gezählt.

    Auf Anfrage beim DSW wurde uns allerdings mitgeteilt, dass Investmentclubs den LEI Code nicht benötigen, aber die Postbank leider darauf besteht.

    Für jede Transaktion mit Wertpapieren muss ab dem 3. Januar 2018 der nationale Meldeschlüssel hinterlegt sein. Jede Bank ist gesetzlich verpflichtet, diesen Meldeschlüssel bei Wertpapier-Geschäften anzugeben. Ohne diese Information dürfen ab diesem Datum keine Aufträge mehr ausgeführt werden.

    Auch wir haben den LEI-Code beantragt, der leider wieder mit Kosten verbunden ist. Es fallen leider nicht nur Kosten bei der Beantragung des LEI-Code an, der LEI-Code muss jährlich verlängert werden, was natürlich mit kosten verbunden ist.

    Hier geht es zur Beantragung des LEI-Code:
    https://www.wm-leiportal.org/

  • 01.03.2018: Die 30 sind voll !

    Im Investmentclub Risikofonds98 sind wir jetzt mit 30 Gesellschaftern aktiv. Die 30 haben wir doch wieder schneller erreicht als erwartet und haben nun auch die maximale Anzahl an Gesellschaftern erreicht.
    Die Verwaltung der 30 Gesellschaftern nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als man denkt und so wurde auf Bitte des Schatzmeister die maximale Anzahl der Gesellschafter auf 30 begrenzt.

    Es werden keine neuen Gesellschafter aufgenommen !

  • 19.04.2018: 20 Jahre Risikofonds98

    „Wenn mir jemand im Jahr 1998 gesagt hätte, dass der Risikofonds98 20 Jahre später Jubiläum feiern würde, dann hätte ich wohl mit dem Kopf geschüttelt und gelacht“.

    1998 reifte die Idee zur Gründung eines Investment-Clubs. Wir waren damals von der Idee fasziniert. „Von dem Gedanken elektrisiert beschlossen wir, selbst einen Investment-Club zu gründen“.

    Hunderte Clubs dieser Art gründeten sich, die meisten davon haben sich mittlerweile wieder aufgelöst, aber uns gibt es noch, was uns auf das Erreichte stolz macht. Um so einen Club über all die Jahre am Leben zu erhalten, brauche es in erster Linie eine große Portion Durchhaltevermögen, eine gewisse Frust-Toleranz und auch eine Prise Hartnäckigkeit.

    Aus diesem Grunde lassen wir am 11.05.2018 dir Korken knallen und feiern unser 20 jähriges Bestehen und hoffen auf weitere 20 erfolgreiche Jahre mit unseren Gesellschaftern.

  • 11.05.2018: Feier zum 20 jährigem Bestehen.

    Unter dem Motto "Gewinnmitnahme einmal anders!" fand am 11.05.2018 unsere Feierlichkeit zum 20 jährigem Bestehen des Risikofonds98 statt. Wir trafen uns mit 13 von 30 Gesellschafter um 18:00 Uhr im Gasthof „Rinkens“ in Eschweiler.

    Nach vielen guten Gesprächen und Lachen ging ein schöner gemeinsamer Abend zu Ende, der allen sehr viel Freude bereitet hat. Ich bedanke mich bei allen anwesenden Gesellschaftern für das Gelingen der Feier zum 20 jährigem Bestehen des Risikofonds98.

    Den ganzen Bericht zur Feier (mit vielen Bildern) findet ihr hier:
    20 jähriges Bestehen

    13 von 30 Gesellschafter im Gasthof „Rinkens“
  • 25.05.2018: Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

    Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Bei der Vorbereitung auf die DSGVO haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere Datenschutz- und Cookie-Richtlinien zu überprüfen und zu aktualisieren sowie unsere Systeme und Prozesse zu aktualisieren, um sicherzustellen, dass wir die Anforderungen erfüllen.